Auszug aus den Statuten
§ 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
1. Der Verband führt den Namen: VFCKÖ – Sportförderverband für chinesische Kampfkünste Österreich
2. Der Verband hat seinen Sitz in: Salzburg
3. Der Tätigkeitsbereich ist international
4. Die Errichtung von Zweigverbänden ist nicht beabsichtigt
§ 2: Zweck und ideelle Absicht
Die gemeinnützige Tätigkeit des Verbandes ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und hat folgenden ideellen Zweck:
1. Der Verband fördert und erforscht die sportliche Betätigung der traditionellen chinesischen Kampfkünste – insbesondere das im westlichen Kulturkreis bekannte Kung Fu und dessen Vielzahl an unterschiedlichen Stilrichtungen.
2. Der Verband fördert die körperliche Fitness, die Bewegungslehre, die sportliche Entwicklung sowie den fairen und respektvollen Umgang im Rahmen sportlicher Aktivitäten.
3. Der Verband fördert die nationale Jugend bei der Erreichung sportlicher Ziele.
§ 3: Mittel, Werte und Aktivitäten zur Erreichung des Vereinszweckes
Als ideelle Mittel dienen:
4. Umsetzung von Kooperationen mit Menschen und Mitgliedern in und mit verschiedenen Sozialgemeinschaften, Organisationen und Verbänden und sonstigen staatlichen und nicht staatlichen Institutionen
5. Organisierte Lehrgänge und Fortbildungen für Trainer und Auszubildende in den chinesischen Kampfkünsten
6. Organisation und Veranstaltung nationaler und internationaler Wettbewerbe und Veranstaltungen im Bereich Kung Fu zur Förderung und Verbreitung der öffentlichen Wahrnehmung der traditionellen chinesischen Kampfkünste in Österreich
7. Entwicklung, Gestaltung, Durchführung und Begleitung von Forschungs- und Bildungs-projekten
8. Internationale Vernetzung und Zusammenwirken mit Gleichgesinnten, Fachkundigen und Interessierten

Symbolik des Wappens
Zentrale Elemente (Zentrum)
Wǔshù (武術)
Die großen goldenen Schriftzeichen bilden das Herzstück des Wappens. Das Zeichen Wǔ (武) steht für Kampfkunst, Wehrhaftigkeit und die Bewahrung des Friedens, während Shù (
術) Kunst, Methode oder Technik bedeutet. Gemeinsam bezeichnen sie die traditionellen chinesischen Kampfkünste.
Yin & Yang
Das zentrale Kreissymbol verkörpert das Prinzip von Yin und Yang – das harmonische Gleichgewicht gegensätzlicher Kräfte. Es symbolisiert Ausgewogenheit, Wandel und die Einheit von Körper, Geist und Bewegung.
Goldene Drachen
Die beiden goldenen Drachen flankieren das Zentrum des Wappens. In der chinesischen Kultur stehen Drachen für Stärke, Weisheit, Schutz und kaiserliches Glück. Sie unterstreichen die Würde und Tradition der Kampfkünste.
Regionale und kulturelle Einflüsse (Hintergrund und Rand)
Linke Silhouette – Kollegienkirche Salzburg
Die linke Silhouette zeigt die Salzburger Kollegienkirche, ein bedeutendes Bauwerk des österreichischen Barock, das zwischen 1694 und 1707 nach Plänen von Johann Bernhard
Fischer von Erlach errichtet wurde. Sie repräsentiert den Sitz des Verbandes in Salzburg und dessen regionale Verwurzelung.
Rechte Silhouette – Pagode
Die rechte Silhouette stellt eine stilisierte ostasiatische Pagode dar.
Bedeutung: Mehrstöckige Pagoden entwickelten sich insbesondere während der Tang- Dynastie (618–907 n. Chr.), einer Blütezeit des Buddhismus in China.
Symbolik: Die Pagode verweist auf die spirituellen Wurzeln der chinesischen Kampfkünste, wie sie beispielsweise im berühmten Shaolin-Kloster gepflegt werden.
Rot-Weiß-Rote Banner
Die österreichischen Nationalfarben symbolisieren die Verbundenheit des Verbandes mit Österreich und schlagen eine Brücke zwischen östlicher Tradition und westlicher Heimat.
Philosophische Basis (Unterer Bereich)
Endloser Knoten (Pan Chang)
Das geometrische Symbol am unteren Zentrum des Wappens ist der sogenannte Endlose Knoten. Er steht für die Unendlichkeit des Wissens, die Wechselwirkung von Ursache und Wirkung (Karma) sowie die untrennbare Verbindung von Körper, Geist und Seele.
Lorbeerkranz
Der goldene Lorbeerkranz am unteren Rand ist ein klassisches Symbol für Ehre, Erfolg, Leistung und Meisterschaft. Er würdigt den Weg der persönlichen Entwicklung und die Errungenschaften in den Kampfkünsten.
Zusammenfassung
Das Wappen verbindet auf eindrucksvolle Weise die Salzburger Heimat des Verbandes mit den kulturellen und philosophischen Wurzeln der chinesischen Kampfkünste. Die Kollegienkirche steht für die regionale Identität, während Pagode, Drachen und Schriftzeichen die chinesische Tradition repräsentieren. Yin und Yang sowie der Endlose Knoten verweisen auf die tieferliegenden philosophischen Grundlagen der Kampfkünste. So entsteht ein harmonisches Gesamtbild, das Herkunft, Tradition und Werte des
Verbandes sichtbar macht.